Frauen mit prämenopausaler Osteoporose in Österreich – ein Pilotprojekt zu Diagnosewegen, Therapiemanagement und Lebensqualität

Osteoporose ist eine Erkrankung des Knochenstoffwechsels, welche meist mit hohem Alter und dem weiblichen Geschlecht in Verbindung gebracht wird. Von jüngeren Frauen, die an prämenopausaler oder sekundärer Osteoporose leiden, wird selten in der Öffentlichkeit gesprochen. Die Prävalenz für prämenopausale Osteoporose bei Frauen beträgt jedoch, abhängig von der untersuchten Bevölkerung und der genauen Definition von Osteoporose, bis zu 50%.

Fehlende Aufklärung zur Prävention, Behandlung oder dem Umgang mit der Erkrankung führen dabei zu starker Verunsicherung der Betroffenen. Daher hat die SFU Linz in Zusammenarbeit mit der Osteoporose Selbsthilfe Österreich ein interdisziplinäres Forschungsprojekt an der Schnittstelle von Medizinanthropologie und Psychologie gestartet, welches die Informationsbedürfnisse und Nachfrage nach Unterstützungsangeboten systematisch ergründen wird. Die Ergebnisse fließen später in die Entwicklung von Hilfsangeboten des Kooperationspartners ein, werden für Lobbyarbeit verwendet und dienen als Grundlage für größere Studien. 

Projektleitung: Ass.-Prof. Dr. Margret Jäger unter Mitarbeit von Stefanie Schaden BSc, SFU Linz
Kontakt: margret.jaeger@sfu.ac.at

Weitere Informationen, auch für an der Teilnahme Interessierte:
https://psychologie.sfu-linz.ac.at/de/forschung-publikationen/medical-anthropology/praemenopausale-osteoporose-in-oesterreich/