Im Rahmen der von Esther Hutfless und Elisabeth Schäfer organisierten Vortragsreihe Figurations of the Unconscious findet erneut ein spannender Vortrag statt. Die Reihe bringt internationale Expert*innen und Forscher*innen zusammen und bietet Raum für die Diskussion aktueller psychoanalytischer Fragestellungen und Forschungsansätze.

  • 29.10.2026, 19 Uhr | online | kostenfrei | Vortrag auf deutsch
  • Für PTW-Studierende ist die Teilnahme als Teil des „Window of Opportunity“ anrechenbar. 
  • Anmeldung per E-Mail an figurationsoftheunconscious@gmail.com oder über das Anmeldeformular. Sie erhalten den Zoom-Teilnahmelink zeitnah vor der Veranstaltung.

Anmeldeformular


Zuhören, anerkennen, begleiten:
Udo Rauchfleisch im Gespräch über Psychoanalyse, Geschlecht und affirmative Zugänge zu Transidentität

Udo Rauchfleisch gehört zu den wenigen Psychoanalytiker*innen im deutschsprachigen Raum, der früh und konsequent einen affirmativ-entpathologisierenden Zugang zu Trans* vertreten hat – zu einer Zeit, als dies in der psychoanalytischen Institution alles andere als selbstverständlich war. Im Gespräch mit Esther Hutfless und Elisabeth Schäfer wird Rauchfleisch seinen biographischen und theoretischen Weg in und durch die Psychoanalyse reflektieren: Wie entstand sein Denken über Geschlecht und Identität? Welche klinischen und institutionellen Widerstände hat er erlebt, und wie hat er sich dazu verhalten? Und was beschäftigt ihn heute? Das Gespräch verbindet biographische, klinische und theoretische Perspektiven – und fragt, was eine Psychoanalyse leisten kann und muss, die sich den Realitäten queerer Lebenswelten wirklich stellt.

Zum Vortragenden

Udo Rauchfleisch (*1942), em. Professor für Klinische Psychologie an der Universität Basel. Nach 4-jähriger Tätigkeit als Klinischer Psychologe in der Kinder-/Jugendpsychiatrie im LKH Schleswig und 30 jähriger Tätigkeit als Leitender Klinischer Psychologe in der Psychiatrischen Universitätspoliklinik Basel seit 1999 als Psychotherapeut in privater Praxis. Psychoanalytiker (DPG, DGPT).  Weiterhin Gastvorlesungen an in- und ausländischen Universitäten. Publikationen zur Theorie und Praxis der Psychoanalyse, zu Gewalt, Dissozialität, musikpsychologischen und theologisch-psychologischen Grenzgebieten sowie zu sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten.

Wir freuen uns auf einen anregenden Austausch und zahlreiche Teilnehmer*innen!